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Antworten unseres Landrates Pavel auf die Anfrage:
Keine Geisterbahnhöfe und Geisterzüge auf der Ostalb !


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ABBEORDNETENWATCH
Erste Reaktionen und Antworten:
MdB Scheffold (CDU)
"Da ich Ihnen bereits geantwortet habe, gehe ich davon aus, dass Ihre Frage erledigt ist."
Antwort per Mail von Herrn Scheffold, da auf Abgeordnetenwatch keine Antowrt zu finden war: "Sehr geehrte Eheleute ... Ihre Fragen beantwortet Ihnen sicher Ihr Abgeordneter Winfried Mack (CDU). Ich spreche Ihn auf Ihr Schreiben an. Mit freundlichen Grüßen Stefan Scheffold."
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Antwort Hr. Mayer (SPD) | | Antwort Hr. Mack (CDU) |
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Pressemitteilung der Initiative „Aalener Schwabenstreich“
Forderung an Politiker: Keine Geisterbahnhöfe und Geisterzüge auf der Ostalb
Die seit einem Jahr aktive Bürgerinitiative „Aalener Schwabenstreich“ wendet sich in einem Brief an Politiker der Region, die sich öffentlich für den Tiefbahnhof Stuttgart 21 engagieren. Die Adressaten sind Roderich Kiesewetter CDU, Winfried Mack CDU, Klaus Maier SPD und Klaus Pavel CDU.
Die Politiker werden auf nachteilige Folgen für die Region Ostalb im Falle der Realisierung von S21 hingewiesen. Die steigenden unüberschaubaren Kosten von S21 zeigten bereits jetzt Auswirkungen:
So sei es z. B. unbestritten, dass die Züge auf der hiesigen Strecke die ältesten seien – und im Schatten von S21 wohl noch lange bleiben werden (mit häufigen technischen Ausfällen, Sicherheits– und Komfortmängeln). Die erforderliche Elektrifizierung der Strecke Aalen-Ulm mit 2-gleißigem Ausbau werde ebenfalls nicht durchgeführt.
Dazu komme jetzt noch der angekündigte Stellenabbau des Personals an den Bahnhöfen /Reisezentren. Schon derzeit seien die eingeschränkten Öffnungszeiten an den Schaltern nicht bedarfsgerecht. Es gebe lange Warteschlangen, sowohl am Schalter als auch vor den Automaten mit Stress für die Reisenden, weil ein Kauf der Fahrkarten im Zug nicht mehr ohne hohe finanzielle Zuzahlung möglich sei. Weiterer Personalabbau werde die Region Ostalb und die Menschen treffen, weil kleine Bahnhöfe immer seltener personell besetzt würden. Vor allem ältere Reisende hätten Probleme im Umgang mit Automaten und Internet und seien auf Beratung angewiesen. Bei komplizierten Bahnreisen mit häufigem Umsteigen seien persönliche Beratungen unverzichtbar.
Die Bürgerinitiative vom Aalener Schwabenstreich stellt an die Politiker die Frage, ob von ihnen in kauf genommen werde, dass es immer mehr Bahnhöfe mit Automaten gebe, die von vielen Menschen gar nicht bedient werden könnten.
Gerade der geplante Tiefbahnhof Stuttgart sei für Menschen mit eingeschränkter Mobilität (Gehbehinderung, Rollstuhl, Kinderwagen...) ein Problem, das zusätzlichen Beratungsbedarf mit sich bringe.
Die Bürgerinitiative warnt vor Geisterbahnhöfen mit Videokameras und Automaten und fordert kundenfreundliche, sichere Bahnhöfe, auch in ländlichen Regionen. Die Bahn solle für die Menschen attraktiver gemacht werden, Arbeitsplätze müssten erhalten und leicht erreichbar sein, die Region Ostalb und die Umwelt sollen damit gestärkt werden. Das alles sehen die im Aalener Schwabenstreich engagierten Bürgerinnen und Bürger mit dem Bau von S21 gefährdet, deshalb ihre Botschaft: oben bleiben und ja zum Kopfbahnhof.
Die gewählten Volksvertreter werden um eine Stellungnahme zu den sich abzeichnenden negativen Auswirkungen für die Menschen auf der Ostalb gebeten.
Bürgerinitiative
Aalener Schwabenstreich